Unter Potenzstörungen bei Männern versteht man im Allgemeinen die erektile Dysfunktion (ED) und Zeugungsunfähigkeit. Erektile Dysfunktion bedeutet, der Mann kann keine oder keine komplette Erektion haben, oder er kann seine Erektion nicht lange genug halten, um einen befriedigenden Geschlechtsverkehr zu haben. Bei Zeugungsunfähigkeit kann der Mann aus diesen oder anderen Gründen keine Kinder zeugen. Man spricht in diesen Fällen auch von Impotenz.
Es gibt einen bedeutenden Unterschied zwischen Potenzstörung/ED und Zeugungsunfähigkeit: eine Erektionsstörung bedeutet nicht , dass die Spermienproduktion eingestellt ist, der Mann könnte also selber Kinder zeugen und hat auch regelmäßige Samenergüsse. Bei Zeugungsunfähigkeit, wie zum Beispiel nach Sterilisation oder bei ungenügender Spermienproduktion, kann ein Mann noch durchaus befriedigenden Geschlechtsverkehr haben, aber er kann keine eigenen Kinder haben.
Ursachen für alle Potenzstörungen können organisch, hormonell, bei ED aber auch psychisch bedingt sein. Wenn man früher in erster Linie der Ansicht war, Potenzprobleme werden in erster Linie durch Stress hervorgerufen, sieht die Wissenschaft heutzutage vermehrt Zusammenhänge mit organischen Erkrankungen, insbesondere des Kreislaufsystems. Deshalb wird eine erektile Dysfunktion heutzutage vermehrt mit PDE5-Hemmstoffen bekämpft.
Anders als so genannte Aphrodisiaka, die den Sexualtrieb wecken sollen, ermöglichen diese neuen Produkte zwar eine stabile Erektion. Diese kommt allerdings erst dann zustande, wenn sie durch einen sexuellen Reiz ausgelöst wird. Sie bekämpfen also keine psychischen Ursachen für Potenzstörungen sondern.