Das wohl bekannteste Medikament bei Potenzproblemen ist Viagra, es enthält den Wirkstoff Sildenafil.
Es sorgt dafür, dass das im Penis hinein geflossene Blut nicht so schnell wieder abfließen kann. Viagra wird etwa eine Stunde vor dem Verkehr eingenommen.
Um eine Erektion zu bekommen und aufrechtzuerhalten, gibt es ferner Vakuumvorrichtungen. Für Männer mit Blutgerinnungsstörungen oder solche, die Blut-Verdünnende Medikamente einnehmen, sind sie jedoch ungeeignet.
Vakuumvorrichtungen bestehen aus einer Hohlkammer und einer Spritze, einer Pumpe oder einem Rohrstück, die über den Penis passen. Mit Hilfe der Spritze oder Pumpe oder durch Ansaugen am Rohr wird ein leichtes Vakuum geschaffen. Durch das Vakuum wird Blut in den Penis gezogen. Ist der Penis dann erigiert, wird eine Bindevorrichtung angebracht, um zu verhindern, dass das Blut wieder abfließt.
Diese Kombination verschiedener Hilfsvorrichtungen hilft, eine Erektion 30 Minuten lang aufrechtzuerhalten.
Bewährt haben sich mittlerweile auch Medikamente zum einnehmen oder solche, die sich der Mann selbst in die Schwellkörper injiziert. Die Injektionstechnik lernt er beim Arzt, so dass er sie später ohne Sorge allein durchführen kann. Fünf bis zehn Minuten nach der Injektion kommt es zur Erektion, die bis zu 60 Minuten lang anhalten kann.
Ein weiteres Verfahren bei Potenzstörungen, bringt mit einem biegsamen Röhrchen ein Medikament in die Harnröhre, von wo aus es seine Erektionsfördernde Wirkung entfaltet.
Spricht die Impotenz auf keine der genannten Behandlungen an, kann ein dauerhaftes Penisimplantat oder eine Penisprothese helfen.