Die Manneskraft, also die Fähigkeit Geschlechtsverkehr zu haben und Kinder zu zeugen, ist in jungen Männerjahren besonders ausgeprägt und nimmt ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich bisweilen sogar erheblich ab. Das kann zu schwerwiegenden Selbstwertproblemen führen. Aus wissenschaftlichen Erhebungen geht hervor, dass über 50 Prozent aller Männer ab dem 40. Lebensjahr an Potenzproblemen leiden.
Das ist keine neue Einsicht. Schon im alten China suchten die Gelehrten nach Möglichkeiten, das männliche Prinzip Yang zu stärken - und damit natürlich auch die Potenz des Mannes zu steigern. Dies wurde mit allerlei Medikamenten aus Ginseng und anderen pflanzlichen Produkten aber auch anderen Substanzen wie zum Beispiel mit Nashorn oder Schnurhaaren von Tigern versucht.
In Europa verließ man sich gerne auf pflanzliche Produkte wie Sellerie oder Liebstöckel, aber auch spanische Fliege oder Austern fanden allgemeine Beliebtheit. Aus Afrika ist der Yohimbe-Extrakt bekannt.
Zur Steigerung der Manneskraft, oder zur Verbesserung der Sexualität im Allgemeinen, werden aber auch mechanische Stimulationen durch besondere Stellungen, Techniken oder Hilfsmittel und Eingriffe vorgenommen, wie Piercings oder Tätowierungen. Erste ausführliche Beschreibungen und graphische Darstellungen hierzu findet man zum Beispiel im indischen Kamasutra.
Der Wunsch oder die Notwendigkeit, die Manneskraft zu steigern rührt also von einem weltumspannenden Problem, und ist nicht auf eine Bevölkerungsgruppe beschränkt.